Deckungsbeitragsflussrechnung

Die konventionelle Berechnung eines Deckungsbeitrags (DB) liefert keine präzisen Aussagen über die quantitativen Ursachen einer Deckungsbeitragsabweichung.

Die Wirkung einzelner Umsatz- und Kostenfaktoren auf den Erfolg fehlt ebenso wie Einflüsse durch eine veränderte Produktstruktur.

BEISPIEL Bei Fluglinien wirkt die Produktstruktur negativ auf den DB, wenn ein Wachstum in der Economy-Class auf einem geänderten Buchungsverhalten bisheriger Business-Kunden basiert.

Die DB-Flussrechnung versucht, diese Mängel zu beseitigen. In der Praxis sind auch andere Namen für dieses Verfahren verbreitet, beispielsweise Ergebnisbeitrag oder Varianzanalyse. Kennzeichnend ist, dass sie eine DB-Abweichung in Mengen-, Struktur- und Preiseinflüsse zerlegen.

Dadurch macht die Analyse transparent, in welchem Ausmaß Mengenänderungen, Verschiebungen in der Absatzstruktur sowie Erlös-, Rabatt- und Kostenänderungen auf den DB wirken.

Für die DB-Flussrechnung resultiert jeder Absolutwert der konventionellen DB-Rechnung aus folgenden gleichzeitig wirkenden Einflussgrößen:

  • Mengenkomponente (z. B. Absatzmenge)
  • Strukturkomponente (Zusammensetzung der Mengenkomponente aus Teilmengen unterschiedlicher Wertkomponenten, z. B. Produktstruktur)
  • Wertkomponente (beim Erlös der Preis, bei allen Kostenfaktoren die entsprechenden Kosten pro Einheit)

BEISPIEL Eine DB-Abweichung setzt sich aus negativen Mengen- und Rabattabweichungen zusammen. Offenbar werden bei gesunkenen Absatzmengen auch noch höhere Rabatte als geplant gewährt.

Zur Flussrechnungsbibliothek in DeltaMaster gehört die Variante von Prof. Link, dessen Lehrstuhl zu unseren Forschungspartnern gehört.

DeltaMaster

Überblick
Business Intelligence mit DeltaMaster

Highlights
Zellgrafiken, Trenderkennung, Trompetenkurven und mehr

Methodenbibliothek
Spektrum der Analyseverfahren

Technische Daten (PDF)
Was Ihr IT-Leiter wissen muss

Andere Produkte

SparkMaker
Bequemes Erzeugen von Wort­grafiken in Microsoft Office

SparkTicker
Informationsticker für Exceldaten

Stimmen

Wie Kunden unsere Produkte beschreiben

"Die Hälfte der Unternehmen rechnet falsch"
Am 17.10.2006 fand in Nürnberg das weltweit erste Seminar zur Deckungsbeitragsflussrechnung statt. Vertreter von Audi, Nordsee, Sanitop und wolfcraft berichteten über ihre Erfahrungen mit dieser innovativen Methode der Abweichungsanalyse.

Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag vom Vater der Deckungsbeitragsflussrechnung, Professor Dr. Jörg Link von der Universität Kassel.

Eindrücke vermittelt Ihnen dieses Interview mit ihm.

Beispiel
Rauchzeichen genügen nicht – Ursachenforschung mit der DB-Flussrechnung
Teil I, Teil II

Bissantz & Company GmbH - Nordring 98 - 90409 Nürnberg - www.bissantz.de
Tel. +49 911 935536-0 - Fax +49 911 935536-10 - service@bissantz.de