Pfizer
Forschung für acht Milliarden US-Dollar
Der Pharmariese Pfizer, weltweit die Nummer 1 bei verschreibungspflichtigen Präparaten, erwirtschaftete in 2004 mit etwa 120.000 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 52,5 Milliarden US-Dollar.
Rund 8 Milliarden US-Dollar wurden im Jahr 2004 in Forschung und Entwicklung investiert. Das ist der weltweit höchsten Etat in der Pharmabranche, mit dem mehr als 12.000 Forscherinnen und Forscher neue Arzneimittel entwickeln mit dem innovative. Derzeit wird an 227 Entwicklungsprojekten gearbeitet. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf bisher schwer behandelbare Erkrankungen wie Krebs, Osteoporose, Diabetes, Erkrankungen des zentralen Nervensystems oder HIV/AIDS.
Wettbewerbsbeobachtung
Im hart umkämpften Markt für Arzneimittel kommt der intensiven Beobachtung des Wettbewerbs eine Schlüsselrolle zu. Dabei ändern sich die mittels Datenanalyse zu beantwortenden Fragen ebenso schnell wie die Märkte selbst. Ziel war es daher, das hektische Tagesgeschäft der Marktbeobachter konsequent durch Automatismen zu unterstützen, Routineauswertungen zu beschleunigen und Raum für tiefergehende Untersuchungen zu schaffen. Es galt, Umsatz- und Marktanteilsveränderungen treffsicher und zeitnah zu durchleuchten und darauf die Feinsteuerung von Marketing und Außendienst aufzubauen. Insgesamt sollte die Anwendung helfen, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren als auch Ideen für eigene aktive Marktimpulse hervorbringen.
Integrierte Anwendung
Die Anwendung bildet die komplexen Zusammenhänge in einem wohl strukturierten analytischen Marktmodell ab. Ist-Daten zu Umsatz und Marktanteilen sind mit Potenzial- und Bevölkerungsdaten sowie Absatzstrukturen bis auf die unterste RPM-Gebietsebene verknüpft. Die Offenlegung unausgeschöpfter Potenziale erlaubt ein gebietsgenaues Benchmarking der eigenen Leistung und der Leistung der Wettbewerber. Daraus abgeleitete Best-Practice-Analysen erbringen regelmäßig Erkenntnisse für markttaktische und strategische Maßnahmen. Das detaillierte, multidimensionale Datenmodell erlaubt durchgängige Analysen aus einer einzigen Datenquelle, ohne die Notwendigkeit, in andere Systeme oder Datenbanken verzweigen zu müssen. Zeitraubende manuelle Schritte in der Methodenanwendung entfielen und sind jetzt vollständig an die automatisierte Anwendung "delegiert". Dadurch wird die notwendige Zeit für die eigentlichen Aufgaben der Marktbeobachter gewonnen: Die Interpretation der wesentlichen Inhalte und das Ziehen geeigneter Schlussfolgerungen.
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