Schott-Lithotec
Schlüsseltechnologien für Halbleiterproduktion
Schott Lithotec, hundertprozentige Tochtergesellschaft des Mainzer Technologiekonzerns stellt optische Materialien und Komponenten für die Mikrolithographie her. Weltweit einzigartig ist die komplette Abdeckung des benötigten Spektrums an Materialien.
Faszinierende Technologie für den Millionstel-Meter-Bereich
Die Mikrolithografie ist das aktuelle Verfahren zur Herstellung elektronischer Bauelemente. Mit UV-Lasern erzeugte Masken werden auf Silizium-Wafer abgebildet und so Chip-Strukturen im Nanometer-Bereich erzeugt. Die Anforderungen an die optischen Komponenten eines Abbildungsobjektivs sind enorm. Die Abmessungen der Systeme liegen im Meterbereich, dennoch müssen sie im Mikrometerbereich genau sein. Enorm ist auch der wirtschaftliche Hebel der Mikrolithografie: Mit optischen Komponenten für 0,8 Mrd. US$ werden weltweit elektronische Bauelemente für 1.000 Mrd. US$ hergestellt.
Mikroskopisch genaues Qualitätscontrolling
Kein Wunder also, dass der Schwerpunkt der DeltaMaster-Anwendung bei Schott Lithotec auf der Auswertung geschäftskritischer Qualitätsdaten liegt. Dazu werden aus verschiedenen Quellen Qualitäts- und Produktionsprozessdaten zusammengeführt, auf dieser Basis immer wieder neue Auswertungskennzahlen gebildet und auf Korrelationen überprüft.
Modellierung und Analyse als Regelkreis
Typisch für die Analyseprozesse ist dabei ein regelkreisähnliches Vorgehen: Erkenntnisse führen zur Verfeinerung des Datenmodells, die anschließende Analyse des verfeinerten Modells zu neuen Erkenntnissen, die wiederum zu Verfeinerungen führen usw. Dem trägt DeltaMaster durch das Closed-Loop-Prinzip Rechnung, das für hohe Modellierungsflexibilität während der Analyse sorgt.

Closed-Loop: Neue Kennzahlen im Dialog
ohne Reprocessing der Datenbasis
Neue Analysewerte im Dialog
Neue Kennzahlen (Measures) werden auf Basis schon in der Datenbank vorhandener Werte dialoggestützt am Front-End gebildet. Zahlreiche Berechnungstemplates helfen z. B. bei der Bildung statistischer Größen (Varianz, Median, Mittelwert, Interquartilsabstand, Gini-Koeffizient u. a.). Abgedeckt sind damit Quotientenbildung, Filterkennzahlen, uni- und bivariate Statistikmaße und Operationen wie Abweichungen und Kumulationen.
Reicht dieses Spektrum nicht aus, so steht in allen Dialogen zusätzlich der Befehlsvorrat von MDX zur Verfügung.
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