Suchen...
Generic filters
Exact matches only
Search in title
Search in excerpt
Search in content

Lizenzierung von DeltaMaster

Auch DeltaMaster als professionelles Softwareprodukt muss für die Verwendung lizenziert werden. Wir nutzen hierbei eine Komponente des Herstellers SafeNet, welche die Lizenzverwaltung für uns beim Kunden oder Interessenten übernimmt.

Im heutigen Blogbeitrag werden verschiedene Aspekte der Lizenzierung beschrieben. Weiterhin soll auf einige „Spezialitäten“ eingegangen werden, die besonderer Beachtung bedürfen.

Lizenzierung von DeltaMaster

Die Lizenzierung von DeltaMaster erfolgt nach Lizenzstufen und (Zusatz-)Modulen. Jede Lizenz wird an ein Stück Hardware gekoppelt. Wir setzen zur Lizenzierung den SafeNet Sentinel RMS LicenseManager ein.

Sentinel unterscheidet zu lizenzierende Features und Lizenztoken.

Lizenztoken sind dabei die Lizenzzahlen, die freigeschaltet werden sollen. Im Rahmen der Lizenzierung von DeltaMaster werden die Stufen und (Zusatz-)Module von DeltaMaster als Features lizenziert. Die wichtigsten Stufen und Module sind wie folgt benannt:

Die (Lizenz-)Stufen von DeltaMaster

DM-DECDeltaMaster 5.x Miner-Expert
DM-ACTDeltaMaster 5.x Miner-Professional
DM-ANADeltaMaster 5.x Analyzer
DM-PVTDeltaMaster 5.x Pivotizer
DM-VWRDeltaMaster 5.x Viewer
DM-RDRDeltaMaster 5.x Reader
DM-ORDDeltaMaster 5.x OfflineReader

 

Die wichtigsten Zusatzmodule (nur in DM-DEC bereits enthalten)

DM-GEODeltaMaster 5.x Geo-Analyse
DM-SMMDeltaMaster 5.x SmallMultiples
DM-MAPDeltaMaster 5.x Standortanalyse
DM-PLNDeltaMaster 5.x Planung

 

Zusatzprogramme

DM-MODDeltaMaster Modeler
DM-WSVDeltaMaster WebService
DM-WCLDeltaMaster WebClient
DM-IWZDeltaMaster ImportWizard
DM-RPSDeltaMaster 5.x ReportServer
DM-RPSODeltaMaster 5.x ReportServer-Office
DM-RPSTDeltaMaster 5.x ReportServer-TickerPortal

 

Zusatzmodule von DeltaMaster (bereits in DM-DEC enthalten)

DM-HYPDeltaMaster 5.x HyperBrowser
DM-ASSDeltaMaster 5.x Assoziator
DM-DESDeltaMaster 5.x Descriptor
DM-PRODeltaMaster 5.x Profiler
DM-SELDeltaMaster 5.x Selector
DM-IDPDeltaMaster 5.x Interdependenz

 

Besonderheiten (Stand Version 5.4.6)

Miner-Lizenzen:

DeltaMaster unterscheidet nicht zwischen den MinerLizenzen. Wenn beim Starten eine MinerLizenz zugewiesen wurde (z.B. DM-ACT) so ist die andere Minerlizenzstufe (hier DM-DEC) später durch Stufenwechsel nicht (mehr) zu erreichen.

Reader-Lizenzen:

DeltaMaster unterscheidet nicht zwischen Reader und OfflineReader. Ist man an der Datenbank angemeldet, gilt DM-RDR. Startet man eine Sitzung im Offline-Modus, so gilt DM-ORD. Eine Rückkehr in den Offline-Modus ist derzeit nicht möglich.

WebOption:

Zur Lizenzierung der WebOption werden immer die Features DM-WSV und DM-WCL benötigt.

DM-WSV wird i.V.m. einer Minerlizenz benötigt, um eine Analysesitzung ins Repository laden zu können. Weiterhin ist diese Lizenz zum Starten des DeltaMaster WebService nötig. Die Lizenz DM-WSV hat also rein administrativen Charakter.

Wir stellen von diesem Feature immer 5 oder mehr Lizenzen aus, damit ein reibungsloser Betrieb beim Kunden/Interessenten gewährleistet ist.

DM-WCL ermöglicht den Zugriff eines Benutzers via Web. Zusätzlich wird je nach Rolle eine Viewer- oder ReaderLizenz benötigt.

ReportServer:

Sollen ReportServer-Jobs ausgeführt werden, muss eine Lizenz DM-RPS verfügbar sein. Zur Erstellung der Jobs ist nur eine MinerLizenz Voraussetzung.

Soll nach Office und/oder HTML exportiert werden, ist zusätzlich die Lizenz DM-RSPO nötig.

Sollten Sparkticker mit ReportServer erzeugt werden, wird zusätzlich die Lizenz DM-RPST benötigt.

Modeler / ImportWizard:

Es wird zusätzlich eine MinerLizenz benötigt.

Besitzer einer Modeler-Lizenz können auch den ImportWizard einsetzen.

SmallMultiples:

Die Lizenz wird im Normalzustand nicht abgefragt. Es muss zusätzlich ein Registry-Patch eingespielt werden, der die Lizenzsuche in DeltaMaster freigibt.

Lizenztypen

Einzelarbeitsplatz vs. Mehrfachnutzung:

Es wird zwischen Einzelarbeitsplatz- und Mehrfachnutzungslizenzen unterschieden.

Die Begriffe sind durch unsere Unternehmensleitung mit Bedacht gewählt. Die Begriffe named und concurrent decken die Verfahrensweise nicht 100%-ig ab.

Bei einer Einzelarbeitsplatzlizenz wird die Lizenz für einen Arbeitsplatz (Rechner) ausgestellt. Sollte der Benutzer mehrere Rechner an seinem Arbeitsplatz haben, benötigt er auch mehrere Lizenzen (für jeden Rechner eine eigene Lizenz). Der englische Begriff named user, der häufig synonym verwendet wird beschreibt den Lizenzumfang also nicht vollständig. Einzelarbeitsplatzlizenzen werden an die Festplatten-ID des Rechners gekoppelt (ComputerID 4-XXX).

Bei einer Mehrfachnutzungslizenz werden Lizenzen auf einem Lizenzserver bereitgestellt und können durch Benutzer nach dem FIFO-Prinzip belegt werden. Die Einrichtung des Lizenzservers ist im Blog Lizenzverwaltung mit Hilfe von Sentinel RMS 8 beschrieben. Zusätzlich besteht die Möglichkeit Lizenzen in einem oder mehreren Pools zusammen zu fassen. Diese Lizenzreservierungen werden in einem separaten Blog beschrieben. Mehrfachnutzungslizenzen werden an die Netzwerkkarte gekoppelt (ComputerID 10-XXXX).

Eine Kombination von Einzelarbeitsplatz- und Mehrfachnutzungslizenz innerhalb einer Sitzung von DeltaMaster ist nicht möglich (z.B. DM-DEC vom Lizenzserver und dazu ein DM-MOD als Einzelarbeitsplatz).

In Einzelfällen können die o.g. IDs nicht eingesetzt werden. (z.B. ComputerID 4-0, mehrere Netzwerkkarten etc.). Dann ist auch jeweils der Hostname (ComputerID 8-XXXX) für beide Lizenztypen zulässig.

Eine Lizenzgenerierung ist ohne die Nennung der ComputerID nicht möglich. Einzige Ausnahme bildet die erstmalige Installation von DeltaMaster auf einem Rechner. In diesem Fall wird eine 30-Tage-Testlizenz erzeugt, so dass DeltaMaster eingesetzt werden kann, ohne gleich Lizenzen anfordern zu müssen.

Evaluierung, zeitliche Befristung und Deaktivierung:

Wir bieten Interessenten und Kunden die Möglichkeit, Features zeitlich befristet kostenfrei zu testen. Dafür können wir alle Lizenzen bei Erstellung zeitlich befristen. Mit Ablauf der Frist sind die Lizenzen dann automatisch nicht mehr verfügbar.

Bei den Evaluierungslizenzen ist darauf zu achten, dass wir eine enge zeitliche Befristung anstreben. In Absprache mit dem zuständigen VB geben wir Lizenzen für max. 6 Wochen an Kunden und Interessenten heraus. Der VB benennt das Feature und die Laufzeit.

Werden Lizenzen gekauft, ist folgende Vorgehensweise abgesprochen:

DIT legt die Order an und erstellt die ersten beiden Ebenen der Lizenzierung. Die eigentlichen Lizenzeinträge werden dann durch uns erstellt. Diese abgestimmte Vorgehensweise stellt sicher, dass auch Wartungsvereinbarungen u. Ä. sauber in die TCB gelangen. Also wartet auf das To Do zur Lizenzerstellung durch DIT, wenn der Kunde gekauft hat.

Hat ein Kunde DeltaMaster bereits lizenziert und will noch weitere Bereiche mit DeltaMaster zu Testzwecken ausstatten, muss darauf geachtet werden, dass die Evaluierungslizenzen als Standard und nicht als StandardTC erzeugt werden. Gekaufte Lizenzen werden bei Bissantz als Standard erzeugt (nicht einstellbar). Eine Kombination von Standard und StandardTC führt dazu, dass die zuerst eingespielten Lizenzen (meist die Full) so lange inaktiv gesetzt werden, bis die Evaluierungslizenzen abgelaufen sind.

Ermittlung der ComputerIDs

Am einfachsten werden die ComputerIDs mit Hilfe von DeltaMaster ermittelt. Im Menu Extras – Lizenzierung und dann im Reiter Allgemein können die ComputerIDs 4,8 und 10 abgefragt werden. Diese ComputerIDs sind immer als 5-stellge ID aufgebaut.

DeltaMaster und der Lizenzserver

Wird DeltaMaster zusammen mit dem SafenNet Sentinel betrieben (Mehrfachnutzungslizenzen), muss folgendes beachtet werden:

DeltaMaster 32Bit kann mit SafeNet Sentinel 7.x und SafeNet Sentinel RMS 8.x betrieben werden. DeltaMaster 64Bit setzt den Einsatz von SafeNet Sentinel RMS 8.x voraus.

Sentinel RMS 8.x kann ComputerIDs im OldStyle und im NewStyle erzeugen (WEchoID). DeltaMaster nutzt die ComputerIDs im OldStyle.

Manchmal ist die Einstellung OldStyle nicht aktivierbar.

Dann muss WEchoID aus dem Sentinel 7.x zur Ermittlung eingesetzt werden. Diese Version gibt die ComputerID nur im Old Style aus.