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Konfiguration eines neuen Computers für die Benutzung der virtuellen BC-Maschinen

Der Zugriff aus dem BC-Netzwerk auf Kunden-Rechnersysteme geschieht in der Regel über eine VPN-Verbindung zu einem Geschäftspartner. Da es verschiedene Anbieter von VPN-Adaptern und diverse Standards für die VPN-Verbindungen gibt, die teilweise untereinander nicht kompatibel sind und zu Problemen auf dem eigenen Rechner führen können, stellt die IT verschiedene virtuelle Maschinen zur Verfügung. Auf einem virtuellen Rechner ist jeweils ein VPN-Adapter installiert. Dieser Blog beschreibt, wie in wenigen Schritten auf diese Computer zugegriffen werden kann und wie diese sinnvoll verwaltet werden können.

Voraussetzung für die Installation sind Administrationsrechte auf dem lokalen PC. Für den Zugriff auf die virtuellen Rechner ist ein Zugang in das Intranet unserer Firma „company.bc.de“ notwendig. Ist man darin angemeldet, startet man auf seinem Rechner den Internet Explorer und ruft die Seite https://bc-srv04-spare/#/Shell/VmsManagement auf.

Nachdem man den nachfolgenden Sicherheitshinweis auf ein Problem mit dem Sicherheitszertifikat ignoriert und „Laden dieser Website fortsetzen (nicht empfohlen).“ drückt, gelangt man zum „Microsoft System Center 2012 R2“ (vgl. Abb. 1).

Verfügbare virtuelle Maschinen, sichtbar im MS System Center 2012 R2
Abb. 1: Verfügbare virtuelle Maschinen, sichtbar im MS System Center 2012 R2

Darin sind nun alle virtuellen Maschinen sichtbar (25 Stück, Stand Januar 2015).
Im nächsten Schritt muss ein ActiveX-Script installiert werden (eine Administrationsberechtigung auf dem lokalen PC wird dafür benötigt), dazu das Kontextmenü eines beliebigen virtuellen Rechners öffnen und „Console“ auswählen (vgl. Abb. 2).

Aufruf „Console“ im Kontextmenü eines virtuellen Rechners installiert ein ActiveX-Script
Abb. 2: Aufruf „Console“ im Kontextmenü eines virtuellen Rechners installiert ein ActiveX-Script

Prinzipiell wäre jetzt schon nach der Anmeldung auf dem PC ein Arbeiten auf der virtuellen Maschine möglich (vgl. Abb 3). Das eingebettete Fenster im Internetbrowser ist jedoch nicht skalierbar und zeigt eventuell eine verzerrte Darstellung. Für ein komfortables Arbeiten in der virtuellen Umgebung sind jetzt weitere Schritte nötig.

(Verzerrter) Anmeldebildschirm nach Aufruf der „Console“ im Internetbrowser
Abb. 3: (Verzerrter) Anmeldebildschirm nach Aufruf der „Console“ im Internetbrowser

Um in einer besser skalierbaren Remote-Desktop-Umgebung mit der virtuellen Maschine zu arbeiten, benötigen wir im nächsten Schritt das Programm „VirtualMachineViewer.exe“. Es liegt im Ordner „\\bc-spe\install\Microsoft System Center Virtual Machine Manager“. Es empfiehlt sich, den gesamten Ordner auf den lokalen Rechner zu kopieren, z. B. unter „C:\VirtualMaschineManager“ (vgl. Abb. 4).

Ordnerdarstellung mit dem Programm „VirtualMaschineViewer.exe“ auf den lokalen PC
Abb. 4: Ordnerdarstellung mit dem Programm „VirtualMaschineViewer.exe“ auf den lokalen PC

Im selben Ordner befindet sich die Datei „VirtualMachineViewer.txt“. Öffnet man diese, so erhält man eine Liste der verfügbaren Aufrufe der virtuellen Maschinen (vgl. Abb. 5).

Textdatei mit den Aufrufen der virtuellen Rechner
Abb. 5: Textdatei mit den Aufrufen der virtuellen Rechner

Man kann nun direkt einen Aufruf aus der .txt-Datei kopieren und ausführen oder besser, für den mehrfachen Gebrauch, eine .bat-Datei im selben Verzeichnis anlegen (vgl. Abb. 6).

Aufruf der virtuellen Rechner über eine .bat-Datei
Abb. 6: Aufruf der virtuellen Rechner über eine .bat-Datei

Nach Doppelklick auf die .bat-Datei öffnet sich das Anmeldefenster des virtuellen Rechners und man kann sich in gewohnter Weise in Windows anmelden.
Die Zugangsdaten zu den Kundenrechnern sind in der TCB unter „Contacts“ und dort innerhalb der ContactActivities im Reiter „OnlineAccess“ abgelegt und können nach Rücksprache mit dem Projektleiter genutzt werden (vgl. Abb. 7).

Zugangsdaten zu Kundenrechnern sind in der TCB hinterlegt
Abb. 7: Zugangsdaten zu Kundenrechnern sind in der TCB hinterlegt

In der Spalte „Content“ ist dann meist auch der VPN-Zugangsrechner vermerkt, über den auf den Kundenrechner zugegriffen werden kann.
Die Benutzung eines virtuellen Rechners ist vorher im Scheduler zu reservieren, sodass ersichtlich ist, wer wann welchen Rechner nutzt (vgl. Abb. 8).

Reservierung eines virtuellen Rechners als Ressource im Scheduler
Abb. 8: Reservierung eines virtuellen Rechners als Ressource im Scheduler