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Bausteine einer Informationskatastrophe

Unabhängig von der wahren Gefahr, hat die Publikation der Fallzahlen die Handlungsspielräume verkürzt. Wie kommt es dazu?

 

  1. Das Zivilschutzgesetzänderungsgesetz 2009 verlangt eine jährliche Risikoanalyse.
  2. In der dritten Risikoanalyse 2012 wird eine Virus-Pandemie untersucht.
  3. Modelliert wird nach der Methode „SIR“. Die Parameter dafür sind am Anfang einer Epidemie unbekannt.
  4. Die Regularien der WHO fordern für Krankheiten wie COVID-19 in der Risikobewertung die Abkürzung (siehe Bild).
  5. Die G20-Gesundheitsminister üben 2017 nach Vorgaben der WHO eine Epidemie und lernen, dass die WHO auch gegen den Willen eines Staates Fallzahlen öffentlich machen darf.
  6. Der Nationale Pandemieplan des RKI von 2017 hält Fallzahlen für „nur sehr eingeschränkt zur Einschätzung der Krankheitslast in der Bevölkerung“ geeignet.
  7. Am 22. Januar, zwei Tage vor der ersten Studie zu den Wuhan-Toten im Lancet, stellt das JHU Fallzahlen online.
  8. Das RKI errechnet auf Basis von Fallzahlen Reproduktionswerte. Eine Überschätzung ließe sich nicht „adjustieren“, weil „keine ausreichend differenzierten Testdaten vorliegen“.

 

All das senkt Risiken durch Unterschätzung einer Epidemie. Gegen Fehl- oder Überschätzung macht es wehrlos.