S/4HANA-Migration:
Wir sorgen dafür, dass Ihre Historie bleibt
Mit dem Go-live von SAP S/4HANA steht die Frage im Raum: Können wir das alte SAP jetzt abschalten? Mit Bissantz wissen Sie, wo Sie stehen – und was Sie noch vor dem Cutover sichern müssen.
Stammdatenhistorie sichern, bevor sie unwiederbringlich verloren ist
Klarheit, welche GoBD-Anforderungen erfüllt sind – und welche nicht
Belastbare Grundlage für die Entscheidung: Altsystem, Archivprodukt oder eigene Schicht
Historie aus Altsystem erhalten
Altsystem abschalten? Die GoBD verlangen Vollständigkeit, Metadaten und Stammdatenhistorie.
GoBD‑Standortbestimmung
Bissantz ermittelt, welche Schritte vor dem Cutover noch möglich sind – pragmatisch, herstellerunabhängig.
Cutover mit sauberer Datenarchivierung
Unser Workshop zeigt, welche Daten Sie bei der Migration nach SAP S/4HANA sichern müssen und welche Optionen Ihnen offenstehen
Die Bestimmungen der GoBD setzen für die Aufbewahrung von Daten klare Bedingungen, die kaum ein Data Warehouse von Haus aus erfüllt. Vollständigkeit, Metadaten, Stammdatenhistorie und gleichwertige Auswertbarkeit sind Pflicht – und zwar für acht bis zehn Jahre, faktisch oft länger. Im Kontext der Migration nach SAP S/4HANA stellt sich daher die kritische Frage: Darf das Altsystem nach dem Go-live abgeschaltet werden?
In einem Workshop ermitteln wir gemeinsam, wo Ihr System steht und welche Daten Sie noch vor dem Cutover sichern müssen. So erhalten Sie eine fundierte Entscheidungsgrundlage: Muss das Altsystem weiterlaufen oder können Sie auf ein Archivprodukt oder eine eigene Archivierungsschicht setzen? Sie vermeiden teure Nachbesserungen und Risiken – und wissen genau, welche Schritte jetzt noch möglich sind.
Was wann noch möglich ist
Vor dem Cutover lässt sich die Stammdatenhistorie noch aus dem Altsystem nachziehen. Danach ist sie weg.

Sechs Fragen, die Sie vor dem Cutover klären sollten
Bissantz liefert die passenden Antworten für Ihre individuelle Ausgangslage
Läuft Ihr Altsystem nur noch für den Prüfer?
Lizenzen, Betrieb, Wissen – für ein System, das niemand mehr fachlich nutzt. Der Business Case der Migration verliert dabei still seinen Nutzen. Unsere Antwort: Bewertung, welche Anforderungen Ihre Datenplattform bereits erfüllt und was zur Stilllegung tatsächlich fehlt.
Wird Ihre Stammdatenhistorie jede Nacht überschrieben?
Die meisten Data Warehouses laden Stammdaten als Vollabzug. Ein Beleg aus 2019 lässt sich damit nicht mehr mit dem damals gültigen Stand darstellen. Solange das Altsystem läuft, ist das reparabel. Danach nicht mehr. Unsere Antwort: Wir benennen die Maßnahme, die keinen Aufschub verträgt – Historisierung aktivieren und Historie nachziehen, solange die Quelle noch existiert.
Ist Ihr Data Warehouse ein Auszug?
Für Reporting wird geladen, was gebraucht wird: ausgewählte Felder, aggregiert, harmonisiert. Für die Aufbewahrung ist genau das der Ausschlussgrund. Unsere Antwort: Trennung in eine unveränderte Rohschicht und die Analyseschicht darüber – die eine für den Nachweis, die andere für die Steuerung.
Kann jemand das Archiv gegen das Altsystem abstimmen?
Ohne Abstimmnachweis je Geschäftsjahr ist der Datenbestand eine Behauptung. Unsere Antwort: Konzept für die Abstimmung über Bilanz, GuV, Umsatzsteuer und Anlagenspiegel je Jahr. Multidimensionaler Abgleich ist die Paradedisziplin von DeltaMaster.
Haben Sie eine Strukturbeschreibung für einen Z3-Extrakt?
Bei Datenträgerüberlassung braucht der Prüfer nicht nur Daten, sondern Satzaufbau, Feldtypen, Schlüsselbeziehungen und Feldbedeutungen. Ohne diese Beschreibung ist der Extrakt für ihn unbrauchbar. Unsere Antwort: Weg zur Generierung aus SAP Data Dictionary und Datenbankmetadaten – weitgehend automatisierbar.
Das Archiv muss dreizehn Jahre halten. Wie lange läuft Ihr Vertrag?
Aufbewahrungsfristen laufen deutlich länger als übliche Service- und Produktzyklen. Unsere Antwort: Aufbewahrungshorizont, Löschkonzept und Exit-Szenario gehören in die Konzeption, nicht in die Nachverhandlung.
Uns vertrauen Marktführer und Hidden Champions.
Drei Wege zur Archivierung
Weiterbetrieb, Archivprodukt oder eigene Schicht – Welche Lösung passt zu Ihnen?
Wer die Aufbewahrungsfrage erst nach dem Cutover stellt, hat die Wahl zwischen zwei teuren Optionen: Das Altsystem weiterbetreiben oder die Aufbewahrung nachträglich aufbauen, aus einer Quelle, die dann schon abgeschaltet ist. Ein dritter Weg ist nicht ausgeschlossen. Die GoBD lassen ausdrücklich „eine neue Datenbank“ oder „ein Archivsystem“ als Ziel der Datenübernahme zu – ein Data Warehouse ist damit nicht per se ungeeignet.
Es muss dafür nur anders gebaut sein als für Reporting: vollständig statt ausgewählt, historisiert statt überschrieben, unveränderbar statt fortgeschrieben. Das ist ein Umbau, keine Einstellung. Welcher der drei Wege für Sie am besten geeignet ist, ermitteln unsere Experten in einem entsprechenden Workshop. Wie wir Migrationsprojekte darüber hinaus begleiten, lesen Sie auf unserer Seite zur S/4HANA-Migration.
Unsere GoBD-Standortbestimmung im Überblick
In drei kompakten Schritten verschaffen wir Ihnen Klarheit über den GoBD-Status Ihrer SAP-Landschaft.
Fragen Sie einen Workshop an – in der Terminbestätigung erhalten Sie einen kurzen Fragebogen, in dem Sie Angaben zu Ihrer Systemlandschaft, Migrationsstand und Datenplattform beantworten. So kann der Workshop direkt an diesen Punkten anknüpfen und Fragen zu Vollständigkeit, Historisierung, Unveränderbarkeit, Z3-Fähigkeit, Abstimmbarkeit und Langzeitverfügbarkeit fundiert beantworten. Sie erhalten ein individuelles Ergebnisdokument mit klaren Handlungsempfehlungen.
1. Fragebogen ausfüllen
Zehn Minuten. Damit der Workshop nicht mit Grundlagen beginnt.
2. Online-Workshop
3 – 4 Stunden. Wir gehen mit Ihnen alle Anforderungen durch.
3. Ergebnisdokument
Bewertungsmatrix, Sofortmaßnahmen, Handlungsoptionen mit Aufwandsindikation.
Warum Bissantz der richtige Partner für revisionssichere Datenarchivierung ist
Expertise in BI, Controlling und revisionssicherer Datenhaltung seit über 30 Jahren
Bissantz verbindet fundiertes SAP-Know-how mit langjähriger Erfahrung in BI, Controlling und Datenintegration. Wir kennen die Herausforderungen aus realen S/4HANA-Migrationen – von ACDOCA und dem Business-Partner-Konzept bis zu den Stellen, an denen Datenhistorien und fachliche Zusammenhänge verloren gehen können. Mit diesem Wissen erkennen wir frühzeitig, welche Daten für Controlling und gesetzliche Aufbewahrung erhalten bleiben müssen.
Datenintegration gehört seit jeher zu unserem Kerngeschäft. Ob SQL Server, Microsoft Fabric oder SAP HANA: Unsere Berater sind erfahren im Umgang mit verschiedenen Systemlandschaften und betrachten Ihre Ausgangssituation neutral und herstellerunabhängig und zeigen Ihnen, welche Optionen für Ihre Situation sinnvoll sind. Starten Sie mit unserem Workshop, um rechtzeitig zu klären, wie Sie Ihre Historie nach der Migration sicherstellen.
FAQ – Häufige Fragen
Das Wichtigste in Kürze – klar und einfach beantwortet
Die GoBD verlangen Vollständigkeit, Metadaten und Stammdatenhistorie. Data Warehouses erfüllen diese Anforderungen meist nur teilweise. Ein Data Warehouse lädt, was fürs Reporting gebraucht wird – ausgewählte Felder, aggregiert, harmonisiert. Für die Aufbewahrung ist genau das der Ausschlussgrund, weil Daten, Metadaten und Verknüpfungen fehlen.
Buchungsbelege acht Jahre, Bücher und Abschlüsse zehn Jahre – durch Ablaufhemmung real oft elf bis dreizehn Jahre.
Für die Stammdatenhistorie teilweise ja: Was im Altsystem nicht mehr abrufbar ist, lässt sich nicht rekonstruieren. Für alles andere nein. Solange das Altsystem noch läuft, ist die Historisierung reparabel – das ist die Maßnahme, die keinen Aufschub verträgt. Vollständigkeit, Z3-Fähigkeit, Abstimmbarkeit und Langzeitverfügbarkeit bleiben auch nach dem Cutover gestaltbar.
Nein. Aufbewahrung in Form von Datenextrakten, Reports oder Druckdateien genügt nicht, wenn Daten fehlen.
In einem halben Tag ermitteln wir, welche GoBD-Anforderungen Ihre Plattform erfüllt und welche Maßnahmen vor dem Cutover nötig sind. Sie erhalten das Ergebnisdokument und entscheiden. Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung wollen, sprechen wir darüber – ohne Verpflichtung aus dem Workshop. Wichtig ist dabei: Wir sind keine Steuerberater und beurteilen die Ordnungsmäßigkeit Ihrer Buchführung nicht. Wir verkaufen kein Zertifikat. Wir liefern die technische Bewertung und stellen sie so bereit, dass Ihr Berater damit arbeiten kann.
Bei der Informationssicherheit gelten klare Standards: Bissantz ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert. Die Zertifizierung bestätigt die Informationssicherheit unseres Unternehmens. Mehr zu unseren Zertifikaten.
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