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ABC der Management-Information – P

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Pfeile

Gängiges Symbol für Veränderung, einfach, aber auch vergröbernd. Versteht man schnell, man geheimst aber auch gerne mehr hinein, einen Trend nämlich. Bella hat das schon kritisiert. Wir finden es meist genauso verständlich und nützlicher, die Veränderung in Prozent hinzuschreiben. In DeltaMaster stehen Pfeile tatsächlich für Trends, die das System automatisch errechnet und in unterschiedlichen Neigungen des Pfeils ausdrückt.


Planung

Ausdruck unternehmerischen Willens bei aktiver Marktbearbeitung. DeltaMaster trägt zu einer Verzahnung von Analyse, Planung und Reporting bei, mit Funktionen wie Dateneingabe, „Splashing“, Wertweitergabe, Kommentaren u. Ä. Simple Workflow-Funktionen stellen vernünftige Teamarbeit und die richtige Reihenfolge der Planungsschritte sicher.


Portfolio­analyse

Segmentierung von Geschäftseinheiten, Produkten, Kunden, Vertriebsregionen o. Ä. nach zwei Kennzahlen, welche die X‑ bzw. Y-Achse einer Vierfeldmatrix bilden. Ursprünglich von der Boston Consulting Group mit relativem Marktanteil, relativem Marktwachstum und Normstrategien je Segment vorgeschlagen. Eines der betriebswirtschaftlichen Standardverfahren in DeltaMaster, ausgestattet mit vielen Extras für tiefergehende Analysen. Zum Beispiel kann man die Segmentierung als virtuelle Hierarchie speichern.


PowerPoint

Gängiges Format für die Präsentation von Berichten. Sehr starr, geringe → Auflösung, kein Scrollen, Verschieben oder Zoomen. Berichte und Daten sind eingefroren, dadurch keine unliebsamen Überraschungen während der Präsentation, aber hoher Aktualisierungs­aufwand. Es gilt als sehr problematisch, wenn PowerPoint zum alleinigen, auch schriftlichen Berichtsformat wird. Beide Raumfährenabstürze der NASA werden mit der „Folienkultur“ in Verbindung gebracht. DeltaMaster nutzt PowerPoint als Ausgabe­format und kann die Aktualisierungs­schwäche von PowerPoint mit eingebetteten Live-Berichten kurieren, die sich wie mit „F9“ neu berechnen lassen. Eigentlich empfehlen wir aber den Präsentationsmodus von DeltaMaster, weil dort auch interaktiv noch vieles möglich ist, was Spaß macht und das Publikum beeindruckt.


Präsentation

Praktischer Teil des Berichtswesens mit großer Verantwortung seitens des Präsentators. Berichte werden nicht nur für das Eigenstudium erstellt, sondern beinahe noch häufiger, um sie mündlich zu erläutern und meist per Beamer an die Wand zu „werfen“. Dazu werden sie typischerweise nach → PowerPoint exportiert, auch weil man bei der Präsentation vor Publikum seine Nerven schonen will. Jedoch: Beamer haben keine große Auflösung und PowerPoint hat ebenfalls Tücken. Mit dem Präsentations­modus von DeltaMaster präsentiert es sich, wie man es von PowerPoint gewohnt ist – aber bei Zwischenfragen kann man, anders als bei PowerPoint, auch wieder interaktiv werden. Idealerweise hat man dazu einen → Großmonitor.


Proportionalitäts­gesetz

Wichtiges Gesetz für → Diagramme. Längen‑ und Flächenunterschiede haben proportional zu den Wertunterschieden zu sein. Aufgrund des angeborenen → Zahlensinns unterstellt man Proportionalität und interpretiert Diagramme entsprechend. Gilt wegen der → Deutungspriorität für Kreis‑, Flächen‑, Säulen‑ und → Balkendiagramme anders als → Liniendiagramme.


Prozentgrößen

Durch Normierung auf 100 gleichnamig gemachte Werte. Begegnen uns als Margen, Quoten, Anteile. Wir sagen etwas ketzerisch „relativ ist relativ egal“ und warnen sogar davor, Tabellen nach Margen und Quoten, statt nach Absolutwerten zu sortieren, die relativen Werte grafisch hervorzuheben oder gar nur sie zu zeigen und auf Absolutwerte zu verzichten. Margen und Quoten lenken zu oft den Blick auf Effekte mit geringer Relevanz, sprich kleiner Basis. Sie machen Dinge nur scheinbar vergleichbar. Das wiederum hängt mit ihrer Selbstbezüglichkeit zusammen. Etwas anders verhält es sich mit Anteilen, auch deswegen, weil man die Summe, auf die sie sich beziehen, meist kennt. In DeltaMaster lösen Grafische Tabellen einen Teil der Tücken elegant auf: Balken für absolute Werte zeigten die relative Bedeutung der Objekte zueinander, ohne dass es einer gesonderten Anteilsberechnung bedarf.


Punktbalken‑, Punktsäulen-Diagramm

Neuerer Diagrammtyp, bestehend aus einer gepunkteten Linie und einem größeren Punkt, der den zu repräsentierenden Wert markiert. Erstmals von William Cleveland vorgeschlagen. Besonders raffiniert, weil die → Deutungspriorität hier den Abständen zwischen den Punkten und nicht dem Abstand zur Grundlinie gilt. Deswegen kann man sie wie Balken und Säulen einsetzen, darf sie aber → logarithmisch skalieren. Das wiederum löst das Problem der → Größenordnungsbrüche. Noch zu wenig verbreitet, wird unseres Wissens nur in DeltaMaster angeboten.