Dieser Blogbeitrag bietet einen Überblick über die Hauptmerkmale des SAP-ERP-Systems und legt dar, welche Stammdaten (ATTR) je Modul mindestens einzubeziehen sind. Für die Vervollständigung der Stammdaten werden auch die entsprechenden Texttabellen (TEXT) und die relevanten Hierarchiedefinitionen (HIER) benötigt.
Die Stammdaten sowie die hinterlegten Prüftabellen (DOMA) des SAP-ERP-Systems lassen sich gleichermaßen ordentlich strukturieren wie die Bewegungsdaten, welche in einem früheren Artikel (Freitag, 6. Juli 2012) ansatzweise beschrieben wurden.
Zum Beispiel können die Stammdaten für die Hauptmerkmale des SAP-ERP-Systems folgendermaßen fürs Erste hinreichend gegliedert werden.
| Modul | Tabelle | Beschreibung |
| FI | T000 | Mandanten |
| T001 | Buchungskreise | |
| SKA1 | Sachkontenstamm (Kontenplan) | |
| SKB1 | Sachkontenstamm (Buchungskreis) | |
| TFKB | Funktionsbereiche | |
| FAGL_SEGM | Geschäftssegmente | |
| ANLH | Anlagen-Hauptnummer | |
| KNB1 | Kundenstamm (Buchungskreis) | |
| LFB1 | Lieferantenstamm (Buchungskreis) | |
| CS | TF100 | Konsolidierungspositionen |
| TF115 | Konsolidierungsunterpositionen | |
| TF160 | Konsolidierungseinheiten | |
| CO | TKA01 | Kostenrechnungskreise |
| AUFK | Interne Auftragsstammdaten | |
| CSKS | Kostenstellenstammsatz | |
| PRPS | PSP-Element (Projektstrukturplan) | |
| PROJ | Projektdefinition | |
| CBPR | Geschäftsprozess: Stammdaten | |
| CKPH | Kostenträger: Stammdaten | |
| CSKA | Kostenartenstamm (Kontenplan) | |
| CSKB | Kostenartenstamm (Kostenrechnungskreis) | |
| CSLA | Leistungsartenstamm | |
| TKA03 | Statistische Kennzahlen | |
| TKEB | Ergebnisbereiche | |
| CEPC | Profit Center: Stammdaten | |
| MM | T001W | Werke/Niederlassungen |
| T024E | Einkaufsorganisationen | |
| MARA | Allgemeine Materialdaten | |
| MARC | Werksdaten zum Material | |
| LFA1 | Lieferantenstamm (allgemeiner Teil) | |
| LFM1 | Lieferantenstamm: Einkaufsorganisation | |
| SD | TVKO | Org.-Einheit: Verkaufsorganisationen |
| TVTW | Org.-Einheit: Vertriebswege | |
| TSPA | Org.-Einheit: Vertriebssparten | |
| KNA1 | Kundenstamm (allgemeiner Teil) | |
| KNVP | Kundenstamm Partnerrollen | |
| KNVV | Kundenstamm Vertriebsdaten | |
| MVKE | Verkaufsdaten zum Material |
Anhand der genannten Stammdaten kann ein fixierter Kern strukturiert werden, welcher flexibel auf viele Bewegungsdaten anwendbar ist. Innerhalb von diesem merkmalsbezogenen Kern werden auch alle erforderlichen Texte (TEXT), die benötigten Hierarchien (HIER) und die ergänzenden Prüftabellen (DOMA) als zusätzliche Stammdaten integriert.
Betreffend die bisher genannten Ansatzpunkte für die grundlegenden SAP-ERP-Bewegungs- und Stammdaten wird es demnächst eine SQL-Datenbank SAP_ERP_DataStaging auf dem Server: BC-SQL2008R2\SQL2008R2 geben. Innerhalb dieser standardisierten Datenbank werden etappenweise SQL-Sichten als Skriptvorlagen zur Verfügung gestellt, damit die Einstiegshürden dieser Thematik auf ein Mindestmaß reduziert werden.
Als nächstes stellt sich die Frage nach der weiteren Vorgehensweise. An dieser Stelle werden Formulierungen des vorherigen Artikels (Tag 0) wiederholt.
Das Ziel ist die Erstellung eines guten Datenmodells, das auf einer Kombination von vorkonfigurierten Komponenten mit maßkonfektionierten Elementen basiert.
Die typischen Aufgabengebiete sind:
- Bereitstellung der transparenten SAP-Tabellen im MS-SQL-Server
durch XtractIS (Theobald-Software) - Transformation und Fortschreibung der importierten SAP-Tabellen
durch vorgefertigte SQL-Skripte - Semantische Schicht für allgemeine und feststehende Geschäftsbegriffe
- Skalierung der Struktur des Datenmodells
- DeltaMaster-Startsitzung mit ersten Berichten für die Sichtung der Daten
Auf die Ausgestaltung der einzelnen Aufgabengebiete wird in weiteren Artikeln eingegangen.
Der nächste Artikel wird die kompakte Zusammenführung der jeweiligen Hierarchiedefinitionen thematisieren.
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Dr. Ulrike NeubauerzwissTEX
„Ganze zwei Tage hat Bissantz für den Aufbau des initialen Datenmodells benötigt.“
Andreas WüstAlmatec
„Abweichungen lassen sich sofort erkennen und ergründen – ad hoc und übergreifend aus verschiedenen Datenquellen.“
Matthias KrebsVoith
Johanna GärtnerWENCO
Carlo BearthWürth International
Thomas SchenkirschAebi Schmidt
Carsten DeeckeDierkes Partner
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Ludwig StüweLinxens
Melanie RosenbergerScherdel
Patrick TemeschinkoVoith