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IT-Anforderungen an BI-Software: 7 Fragen, die Sie stellen sollten

Eine solide technische Basis ist essenziell für Business Intelligence. Während Anwender schnell zuverlässige Antworten erwarten, ist die IT-Abteilung darauf konzentriert, die BI-Lösung sicher, skalierbar und mit der bestehenden Systemlandschaft kompatibel zu halten. Damit diese beiden Welten nicht im Zielkonflikt stehen, lohnt es sich, die IT-Anforderungen bereits in den frühen Schritten der Auswahl einer BI-Software zu berücksichtigen.

Dieser Beitrag fasst gängige Anforderungen an ein BI-System in sieben Prüfpunkten zusammen. Frage für Frage erfahren Sie, worauf Sie bei der Produktauswahl achten sollten und wie Bissantz & Company die Anforderung umsetzt.

Warum die IT-Perspektive bei der BI-Auswahl entscheidend ist

In einem Unternehmen blicken verschiedene Rollen mit unterschiedlichen Prioritäten auf BI-Lösungen:IT-Verantwortlicher

  • CEO und CFO müssen wissen, ob das Unternehmen auf Kurs ist.
  • Controller und BI-Teams wollen möglichst effizient herausfinden, warum.
  • Für Manager ist wichtig zu erfahren, was das für ihre Arbeit bedeutet.
  • Die IT-Abteilung achtet darauf, dass die Infrastruktur sicher, wartungsfreundlich und nahtlos integriert ist.

Um allen Anforderungen gerecht zu werden, sollten die IT-Anforderungen von Anfang an Teil der Auswahl sein. Wenn Sie sich also nach einer neuen BI-Software umsehen, sollten Sie die folgenden sieben Fragen berücksichtigen.

1. Wie fügt sich die Lösung in die bestehende Daten- und Systemlandschaft ein?

Jede BI-Lösung mit eigener Datenhaltung schafft ein weiteres System, das gepflegt, gesichert und abgestimmt werden muss.

Prüffragen:

  • Setzt die Software auf vorhandenen Datenplattformen auf oder bringt sie eine proprietäre Datenhaltung mit?
  • Wie werden operative Vorsysteme angebunden?
  • Wie viel Aufwand entsteht, wenn sich Strukturen in den Vorsystemen ändern?

Das BI-System von Bissantz, DeltaMaster, nutzt die Schnittstellen verbreiteter Data-Warehouse-, OLAP- und relationaler Datenbanksysteme, zum Beispiel Microsoft SQL Server, SAP HANA oder Oracle. Eine proprietäre Datenhaltung gibt es nicht. Auch Daten aus modernen Datenplattformen wie Microsoft Fabric und Databricks wertet DeltaMaster direkt aus, ohne sie als Kopie gesondert abzulegen.

Vorsysteme wie SAP, Microsoft Dynamics oder Datev integriert Bissantz mit DeltaMaster ETL in ein Data Warehouse oder einen Data Lake. Das Werkzeug arbeitet mit standardisierten Bausteinen, versioniert Modellkonfigurationen und dokumentiert automatisch. Änderungen in den Vorsystemen verursachen kaum manuellen Aufwand.

2. Wie behält die IT Governance und Berechtigungen im Griff?

Eine zusätzliche Benutzerverwaltung neben der zentralen Benutzerverwaltung des Unternehmens (etwa Active Directory bzw. Entra ID) und der Datenbank bedeutet doppelten Pflegeaufwand und zusätzliche Fehlerquellen.

Prüffragen:

  • Nutzt die Software die vorhandenen Sicherheitsmechanismen von Betriebssystem und Datenbank?
  • Lassen sich Rechte sinnvoll zwischen IT und verschiedenen Nutzerrollen aufteilen?
  • Wird Single Sign-on nach gängigen Standards unterstützt?

DeltaMaster nutzt die Sicherheitsfunktionen von Windows und des jeweiligen Datenbanksystems. Eine zusätzliche Verwaltung von Passwörtern und Datenzugriffsrechten in DeltaMaster entfällt. Wer in der Datenbank keine Rechte hat, sieht auch in DeltaMaster keine Daten.

Im DeltaMaster Repository sind die Rechte aufgeteilt: Die IT legt fest, welche Benutzer auf welche Anwendungen zugreifen dürfen. Der Fachbereich steuert innerhalb einer Anwendung den Zugriff auf Ordner und Berichte, getrennt nach Lesen, Ändern und Verwalten.

Das DeltaMaster-Logbook erstellt bei Bedarf Nutzungsstatistiken, zum Beispiel als Verwendungsnachweis für sensible Daten. Über Bissantz IDS unterstützen DeltaMaster Web und der Windows-Client Single Sign-on.

3. Welche Architektur- und Betriebsmodelle sind möglich?

Die BI-Lösung sollte zur IT-Strategie passen, nicht umgekehrt. In regulierten Umgebungen kommen oft verbindliche Sicherheitsvorgaben für die Architektur hinzu.

Prüffragen:

  • Ist ein Betrieb On-Premises, in der Cloud und hybrid möglich?
  • Lassen sich Komponenten verteilen und skalieren?
  • Wird eine Trennung von Client-, Anwendungs- und Datenbankzone unterstützt?

Den jeweiligen Anforderungen entsprechend läuft DeltaMaster On-Premises, in der Cloud oder hybrid. Unabhängig vom Betriebsort lassen sich die Komponenten auf mehrere Server verteilen. Bei größeren Installationen können mehrere Instanzen parallel laufen.

Wo strenge Sicherheitsstandards gelten, lässt sich DeltaMaster in einer Three-Tier-Architektur betreiben. Bedienoberfläche, Verarbeitung und Datenbanken sind dann voneinander getrennt. Anwender greifen nicht selbst auf die Datenbanken zu. Ein zentraler Dienst führt die Abfragen aus und liefert nur das Ergebnis. Jede Schicht lässt sich gezielt absichern.

4. Wie planbar sind Updates und Datensicherung?

Versionswechsel dürfen weder bestehende Anwendungen gefährden noch unkalkulierbare IT-Ressourcen binden.

Prüffragen:

  • Ist die Kompatibilität der Komponenten dokumentiert?
  • Welche Daten müssen vor einem Update gesichert werden?
  • Greift die vorhandene Backup-Strategie?

Bissantz dokumentiert die Kompatibilität der Komponenten und die Update-Schritte. Anwendungen, Rollen und Berechtigungen liegen in einer Verwaltungsdatenbank auf Microsoft SQL Server, ohne Analysedaten. Diese Datenbank lässt sich in die vorhandene Backup-Strategie für Microsoft SQL Server einbeziehen.

Bei grundlegenden technischen Umstellungen ermöglicht Bissantz Paralleltests. Unternehmen können eine neue Version in der eigenen Umgebung erproben, während die Arbeit an den bestehenden Anwendungen ungestört weiterläuft.

5. Welche Nachweise zur Informationssicherheit liegen vor?

Ein BI-System hat Zugriff auf zentrale Unternehmenskennzahlen. Deshalb gehört die Informationssicherheit des Anbieters selbst auf den Prüfstand.

Prüffragen:

  • Ist der Anbieter nach einem anerkannten Standard zertifiziert?
  • Umfasst der Geltungsbereich Software und Dienstleistungen?

Bissantz betreibt ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) nach ISO/IEC 27001. Die Zertifizierung umfasst die Herstellung einer Standardsoftware und die damit verbundenen Dienstleistungen. Unabhängige Audits überprüfen die Umsetzung regelmäßig.

6. Wie kontrolliert die IT den Einsatz von KI?

Mit KI-Funktionen stellen sich neue Fragen: Welche Daten verlassen das Unternehmen und wer entscheidet darüber?

Prüffragen:

  • Sind KI-Funktionen standardmäßig aktiv oder bewusst zuzuschalten?
  • Kann das Unternehmen den Anbieter des Sprachmodells selbst wählen?
  • Ist dokumentiert, welche Daten übertragen werden?

Der Bissantz-Ansatz:

  • Aktivierung: Die KI-Funktionen in DeltaMaster sind standardmäßig deaktiviert. Sie werden erst aktiv, wenn ein Zugang zu einem Sprachmodell (Large Language Model, LLM) eingerichtet ist.
  • Wahl des Zugangs: Das Unternehmen entscheidet selbst, ob Azure OpenAI, OpenAI, Anthropic oder ein KI-Zugang, den das Unternehmen bereits zentral betreibt, genutzt werden soll. Wer schon Azure OpenAI oder Microsoft Copilot nutzt, muss keine neue KI-Plattform einführen.
  • Datenfluss: Bissantz dokumentiert, welche Daten übertragen werden: Beim Start der KI-Funktion erhält das Sprachmodell nur Titel und Strukturen der Berichte, die der jeweilige Anwender sehen darf, aber keine Zahlen. Berichtsinhalte werden erst übertragen, wenn der Anwender ausdrücklich eine Interpretation anfordert.
  • Arbeitsteilung: DeltaMaster berechnet die Ergebnisse deterministisch. Das Sprachmodell interpretiert und formuliert sie.

KI-Ergebnisse dienen der Entscheidungsunterstützung und werden gemäß dem Human-in-the-Loop-Prinzip von einem Menschen geprüft, bevor auf ihrer Basis entschieden wird.

zum Whitepaper: KI-Einsatz – Was passiert mit meinen Daten?

7. Wie stark bindet der BI-Betrieb interne IT-Kapazitäten?

Wenn die IT jede neue Auswertung selbst umsetzen und den Betrieb allein stemmen muss, wird BI schnell zum Engpass.

Prüffragen:

  • Können Fachanwender eigenständig arbeiten, ohne für jede Auswertung die IT einzubinden?
  • Lassen sich Betriebsaufgaben bei Bedarf auslagern?
  • Gibt es Service-Level-Agreements und feste Ansprechpartner?

Mit Bissantz wird die IT entlastet, aber nicht entmündigt. Anwender erhalten vorbereitete Berichte und analysieren Kennzahlen selbstständig, ohne für jede neue Auswertung die IT-Abteilung einzuschalten.

Je nach Bedarf übernimmt Bissantz Konzeption, Umsetzung und Betrieb, während die IT Vorgaben und Governance einbringt. Für cloudbasierte BI-Anwendungen bietet Bissantz managed BI Services an, die Betrieb, Wartung und Monitoring umfassen. Welche Aufgaben ausgelagert werden, entscheidet das Unternehmen selbst.

Bissantz bietet Service-Level-Agreements, die auf die individuellen Anforderungen abgestimmt sind. Dazu kommt ein fester Ansprechpartner, der ohne Umweg erreichbar ist.

BI-Software, die Fachbereiche befähigt und die IT entlastet

Business Intelligence mit BissantzDie beste BI-Lösung nützt wenig, wenn sie die IT-Abteilung zusätzlich belastet. Deshalb gilt: Wer die IT-Anforderungen an BI-Software von Anfang an in die Auswahl einbezieht, vermeidet neue Datensilos, doppelte Pflege und Sicherheitsrisiken. So entsteht eine verlässliche Grundlage für Entscheidungen, von der Geschäftsführung bis zum Controlling.

Bissantz verbindet dafür Software und Beratung aus einer Hand. Die Lösungen setzen auf vorhandenen Systemen auf, nutzen etablierte Sicherheitsmechanismen und lassen der IT die Kontrolle, auch beim Einsatz von KI. Fachbereiche arbeiten eigenständig, während die IT Zeit für ihre Kernaufgaben gewinnt.

Nicolas Bissantz

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